Warum Anhänger des ökologischen Landbaus eigentlich für Grüne Gentechnik sein müssten

Gerstenfeld

26. April 2013 | von: Keith Kloor und Ramez Naam

Was wäre, wenn es eine Landwirtschaft gäbe, die den Regenwald bewahrt, Giftstoffe im Wasser und in den Böden reduziert und uns mit nährstoffreichen, gesünderen Lebensmitteln versorgt? Klingt wie ökologischer Landbau, oder? Ist aber Grüne Gentechnik. Die Ziele der Öko-Landwirtschaft – weniger Umweltbelastungen und bessere Nahrungsmittel – sind richtig. Aber die Öko-Landwirtschaft schöpft ihr Potenzial nicht aus. Nehmen wir die Ernährung: Es gibt verschiedene Studien (wie diese hier aus Stanford oder diese aus Großbritannien), die im Kern immer zum gleichen Ergebnis kommen: Bio-Lebensmittel sind insgesamt nicht besser oder schlechter als vergleichbare konventionelle Produkte. In Bezug auf die Umweltauswirkungen, möchte man meinen,… Mehr 

“Gentechnik light”: Der kleine Unterschied

Chicoree

15. April 2013 | von: Sebastian Fettig

Letzte Woche gab es in verschiedenen Zeitungen die „Skandalmeldung“, dass „Gentechnik im Chicorée“ sei, was zwar dann im Text relativiert („Gentechnik light“), aber nicht weiter erklärt wurde. Außerdem fühlten sich die Grünen in Person ihres Agrarsprechers Harald Ebner dazu berufen, die Verbraucher zu schützen und eine Kennzeichnung zu verlangen. Weiterhin erfährt man, dass bestimmte Bioverbände wie Demeter oder Naturland die „CMS“ genannte Technik in ihren Richtlinien ausschließen. Was ist CMS? CMS steht für „cytoplasmatische männliche Sterilität“, das ist die vererbbare Eigenschaft, keinen funktionierenden Pollen bilden zu können. Die genetische Information dafür ist nicht im Zellkern, sondern im Cytoplasma zu finden. Die… Mehr