Wozu noch transGEN?

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11. November 2013 | von: Gerd Spelsberg

Machen wir uns nichts vor: Die Grüne Gentechnik ist in Deutschland gesellschaftlich und politisch ziemlich erledigt. „Keine Gentechnik“ ist anscheinend Konsens. Wozu denn noch transGEN? Als wir 1997 – damals noch unter dem Dach der Verbraucher Initiative – damit begannen, eine Internetplattform zu „Gentechnik bei Lebensmitteln“ aufzubauen, war die Grundidee einfach: Transparenz und Sachinformation. Damals wurden in Brüssel gerade halbherzig die ersten Kennzeichnungsvorschriften auf den Weg gebracht. In den USA gab es die Anti-Matsch-Tomate und in Hamburg und Rotterdam liefen – schon begleitet von Greenpeace-Schlauchbooten – Frachter ein, die erstmals auch gentechnisch veränderte Sojabohnen nach Europa brachten. Es war… Mehr 

Von Gift und Genen. Die Züchtung der Lenape-Kartoffel

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4. November 2013 | von: Maggie Koerth-Baker

Gentechnisch veränderte Pflanzen - das bedeutet Risiken und Ungewissheit. Konventionell gezüchtete Pflanzen sind dagegen "von Natur aus" sicher. Dass es so einfach nicht ist, zeigt der Fall der Lenape-Kartoffel.  Die Lenape-Kartoffel, die in den 1960er Jahren entwickelt wurde, lieferte verdammt gute Fritten. Leider war sie auch giftig. Kartoffeln zu frittieren ist eine knifflige Angelegenheit. Ob das Ergebnis stimmt, hängt nicht nur von den Fähigkeiten des Kochs ab, sondern auch von der Kartoffel selbst. Festkochende Kartoffeln – mit hohem Zuckergehalt und niedrigem Stärkegehalt – bräunen etwas zu schnell, weil der Zucker durch die Hitze verändert wird. Bis das Innere gar ist,… Mehr