Das Ende eines Mythos: Pflanzen – und Menschen! – besitzen artfremde Gene

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8. Juni 2015 | von: Jon Entine

Die Revolution des Genome editing, vor allem die Erfindung des CRISPR-Cas9-Verfahrens vor drei Jahren, hat das Potenzial, einem im Anti-Gentechnik-Lager oft zur Dämonisierung verwendeten Begriff den Garaus zu bereiten: Frankenfood. Er soll einen der zentralen Kritikpunkte symbolisieren: Die Gentechnik erschaffe neue Pflanzen oder Tiere, indem so genannte "Fremdgene" von einer Art zur anderen übertragen werden. Die entsprechenden Bilder kennt jeder: Tomaten mit Fischkörper und Kinder, die von Monster-Gemüse bedroht werden. "Pflanzen und Organismen, die sich nicht miteinander kreuzen können, werden auf unnatürliche Weise miteinander vermischt", so einer der typischen Angst schürenden NGO-Beiträge. "Frankenfood = Gentechnisch veränderte Lebensmittel". "Ein neuartiges… Mehr