Kai Priesnitz, geboren 1973, absolvierte nach einer kurzen Stippvisite bei der Architektur sein Biologie-Studium an der RWTH Aachen. Direkt nach seinem Zivildienst beim Staatlichen Umweltamt der Stadt Aachen verstärkte Kai Priesnitz im Jahr 2002 die Arbeitsgruppe Agrarökolgie/Terrestrische Ökologie am Institut für Umweltforschung der RWTH Aachen. Zunächst begegnete er dem Themenbereich Biologische Sicherheitforschung als Studentische Hilfskraft und ab 2004 auch intensiv während seiner Diplomarbeit mit dem Thema „Charakterisierung europäischer Maiszünslerpopulationen (Ostrinia nubilalis Hübner): Molekularbiologische und toxikologische Methoden“. Die Erkenntnisse aus der Arbeit sollten später dem Resistenzmanagement und Anbaubegleitenden Monitoring von Maiszünsler resistenten Bt-Mais dienen.
Kai Priesnitz erweiterte sein wissenschaftliches Spektrum während der Durchführung zweier BMBF Projekte zur Biologischen Sicherheit von gentechnisch verändertem Mais. Von 2005 bis 2008 untersuchte er in einem Feldversuch die möglichen Risiken beim Anbau des Bt-Mais MON88017 auf epigäische Raubarthropoden (Laufkäfer und Spinnen). Im aktuellen Projekt (2008-2011) werden mögliche Effekte des Anbaus eines „stacked“ Mais mit mehreren exprimierten Bt-Proteinen auf Laufkäfer im Feld sowie in umfangreichen Labortests untersucht.
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