Biogene Pflanzen: Grüne Gentechnik für die biologische Landwirtschaft?

Kartoffelblüte

6. Februar 2013 | von: Gerhart Ryffel

Die biologische Landwirtschaft und die grüne Gentechnik scheinen sich nicht zu verstehen. Sie sind sich nur einig, dass der andere der Teufel ist und schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. In den letzten Jahren haben aber Vertreter beider Parteien realisiert, dass nicht alles bei der anderen schlecht ist und erste Ansätze formuliert, um das Positive der zwei unterschiedlichen Welten miteinander zu kombinieren. Dies setzt einen Kompromiss voraus, da nicht jede Seite auf Maximalforderungen beharren kann. Als einen solchen Kompromiss habe ich kürzlich „biogene“ Pflanzen (orgenic plants) vorgeschlagen. Diese Pflanzen sind zwar genveränderte Pflanzen (GVP), aber ihre Eigenschaften sind… Mehr 

Glyphosat schadet Neugeborenen. Oder Eine postmoderne Toxikologie.

Landwirt bringt Herbizid auf Sojafeld aus

5. September 2011 | von: Torben Hoffmeister

Der herbizide Wirkstoff Glyphosat und seine Formulierungen stehen in letzter Zeit vermehrt unter dem Dauerbeschuss von umweltkritischen NGOs. Doch eigentlich geht es dabei gar nicht um das Herbizid und seine vermeintlichen Gefahren, sondern um den damit verbundenen Anbau transgener, herbizidtoleranter Pflanzen. Und zum Anbau transgener Pflanzen und ganz allgemein zur Anwendung dieser Technologie haben alle umweltkritischen NGOs eine auffallend einhellige Meinung. Man kann zum großflächigen Anbau herbizidresistenter, in erster Linie Glyphosat-resistenter Sorten von Soja, Mais und Baumwolle, stehen wie man will. Neben den vieldiskutierten Nachteilen wie Zunahme von Monokulturen, Abnahme der Biodiversität, Flächenbereitstellung durch Brandrodung wird auch von… Mehr 

Wie der öffentlich-rechtliche WDR so tickt

1. April 2011 | von: Torben Hoffmeister

vor etwa sechs Wochen wurde hier im transgen-Forum über eine Sendung des WDR-Wirtschaftsmagazins plusminus diskutiert, in der das Schicksal eines behinderten Mädchens in Argentinien ausgeschlachtet wurde, um eines der am häufigsten verwendeten Herbizide madig zu machen. Auch wurden zahlreiche, nämlich zwei, „Experten“ befragt, die das angebliche Potenzial körperlicher Schädigungen aufgrund ihrer Untersuchungen an Amphibien- und Hühnerembryonen bzw. an Zellkulturen belegen könnten. Mit diesen Studien hatten wir uns im transgen-Forum auch schon auseinandergesetzt.

Auf die Idee, eine der Genehmigungsbehörden oder etwa ausgewiesene Toxikologen zu diesen Befunden zu befragen, kamen die Autoren der Sendung offenbar nicht.

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