Warum Anhänger des ökologischen Landbaus eigentlich für Grüne Gentechnik sein müssten

Gerstenfeld

26. April 2013 | von: Keith Kloor und Ramez Naam

Was wäre, wenn es eine Landwirtschaft gäbe, die den Regenwald bewahrt, Giftstoffe im Wasser und in den Böden reduziert und uns mit nährstoffreichen, gesünderen Lebensmitteln versorgt? Klingt wie ökologischer Landbau, oder? Ist aber Grüne Gentechnik. Die Ziele der Öko-Landwirtschaft – weniger Umweltbelastungen und bessere Nahrungsmittel – sind richtig. Aber die Öko-Landwirtschaft schöpft ihr Potenzial nicht aus. Nehmen wir die Ernährung: Es gibt verschiedene Studien (wie diese hier aus Stanford oder diese aus Großbritannien), die im Kern immer zum gleichen Ergebnis kommen: Bio-Lebensmittel sind insgesamt nicht besser oder schlechter als vergleichbare konventionelle Produkte. In Bezug auf die Umweltauswirkungen, möchte man meinen,… Mehr 

Naturschutz, Gentechnik und “moderne Grüne”

Baum

8. Januar 2013 | von: Gerd Spelsberg

In einer fulminanten, sehr persönlichen Rede auf der Oxford Farming Conference hat sich der britische Umweltaktivist und Buchautor Mark Lynas dafür entschuldigt, „viele Jahre damit verbracht zu haben, Felder mit gentechnisch veränderten Pflanzen zu zerstören“ und „eine wichtige technologische Innovation zu dämonisieren“. Das Echo vor allem im englischsprachigen Raum war riesig. Doch ganz so überraschend ist Lynas' spektakuläre Kehrtwende nicht. In den USA und auch in Großbritannien hat sich eine neue Denkweise im Natur- und Umweltschutz entwickelt, die zunehmend an Boden gewinnt und der die tiefe, für die deutsche Umweltbewegung charakteristische Unversöhnlichkeit von (neuen) Technologien und Natur fremd ist. … Mehr