Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett

15. März 2011 | von: Dirk Bussis

„Gekaufte Wahrheit“, der nächste Krimi. Worum geht’s? Offenbar um zwei uralte Geschichten, die eine von 1998 – schlappe 12 ½ Jahre alt, die andere von 2001 – auch schon 10 Jahre aufm Buckel. Gähn. Verhaag „recherchiert“ und befindet: alle Wissenschaftler gekauft, die Wahrheit gekauft. Ohne jedes Wissen über die Materie geht Verhaag an die Arbeit. Zitat Verhaag: „Ich habe zunächst abgelehnt, Filme zum Thema zu machen, weil ich sagte, ich bin kein Naturwissenschaftler, ich verstehe nichts davon, ich weiß nicht mal, was ein Gen ist.“ (Verhaag Interview mit Deutschlandradio Kultur). Weiter „Und ich selber bin ja nicht als Wissenschaftler in… Mehr 

“Gekaufte Wahrheit”

10. März 2011 | von: Torben Hoffmeister

Gerade läuft ein Film an, der heute morgen durch einen von mir eigentlich sehr geschätzten Radiosender (Radio eins) beworben wurde. Ohne den Film bereits gesehen zu haben, ein kritischer Blick auf die reißerischen Behauptungen, mit denen er überall angekündigt wird.

Aus der Filmankündigung: „Árpád Pusztai und Ignacio Chapela haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind bedeutende Wissenschaftler und ihre Karrieren sind ruiniert. Beide Wissenschaftler arbeiten im Bereich der Gentechnik. Beide machten wichtige Entdeckungen. Beide sind gefährdet, weil sie die Mächtigen in Forschung und Industrie kritisieren, die dadurch ihre Investitionen bedroht sehen.“

Schauen wir uns mal… Mehr 

Expertin für Gentechnik, Mobilfunk und Knorpel

3. Februar 2011 | von: Torben Hoffmeister

Es macht doch immer wieder Freude, wenn die Medien von Veranstaltungen mit Experten berichten, sich diese einmal näher anzuschauen. Heute: Heike-Solweig Bleuel, Dipl.-Biologin aus Tübingen mit dem Schwerpunkt Umweltdidaktik.

In Endingen-Königschaffhausen hat sie auf Einladung der Landfrauen und der evangelischen Kirchengemeinde einen Vortrag zur Gentechnik gehalten, über den die Badische Zeitung ausführlich berichtete.

Hier einige Auszüge aus dem Artikel:

Die Probleme dabei stellte Bleuel deutlich vor: "Es ist nicht wirklich eine Technik", sagte sie. "Wir wissen nicht, wie es funktioniert und wie das Gen im Chromosom eingebaut ist." Denn das… Mehr 

Unabhängige Sicherheitsforschung…

1. Dezember 2010 | von: Stefan Rauschen

...so schreibt heute der (Des)Informationsdienst Gentechnik über zwei Projekte, die vom Verein Testbiotech e.V. vorgestellt wurden (offensichtlich gab es da heute eine Pressekonferenz).

Unabhängig, ein großes Wort. Ein wichtiges Wort, wenn es um die Erforschung der Sicherheit von gentechnisch veränderten Pflanzen geht. Forschern wird gerne Abhängigkeit von ihren Geldgebern oder der Industrie vorgeworfen. Auch bei mir tut man das regelmäßig (und mit Ausnahme von Jörg Bergstedt, der auf Grund seiner Einstellung ein sehr weitgehendes Verständnis von Abhängigkeit hat), konnte mir das noch keiner schlüssig darlegen. Wie dem sei.

Die Meldung von Testbiotech hat mich… Mehr 

Unter dem Radar…

8. September 2010 | von: Stefan Rauschen

...gehen einigen gegenüber der Pflanzenbiotechnologie "kritischen" Organisationen einige Sachen durch. Und entlarven dabei, auf welch hölzernen Fundamenten einige "Argumente" fußen.

Ein Beispiel, dass dies auf grandiose Weise aufzeigt, stelle ich heute genauer vor, nachdem ich das vor einiger Zeit schonmal angeschnitten hatte.

Vorwegschicken möchte ich, dass es mir hier nicht darum geht, die einen gegen die anderen auszuspielen. Weder die einen Züchtungstechniken, gegen die anderen. Noch die einen Firmen, gegen die anderen. Ich finde, man sollte Technologie-offen sein, und jene Technologien nutzen, die sicher sind und einen sinnvollen Beitrag zu einer Problemlösung liefern können.… Mehr 

“Gen-Alarm” bei Greenpeace

Zuckerrübe01

24. Mai 2010 | von: Stefan Rauschen

Es muss sie wirklich geben: Gute Gene und schlechte Gene.

Anders kann man sich nicht vorstellen, warum Greenpeace aktuell titelt "Hershey Schokoriegel: Gen-Alarm!". Offensichtlich müssen da schlechte Gene am Werk sein. Und das ausgerechnet in so etwas Unschuldigem wie Schokoriegel, des Kindes liebstem Zuckerwerk. Und tatsächlich: Greenpeace hält fest, dass in diesen Schokoriegeln Zucker aus Zuckerrüben drin ist. Aber nicht irgendwelchen Rüben, sondern gentechnisch veränderten Rüben, die in den USA seit drei Jahren angebaut werden dürfen und dort mittlerweile einen Marktanteil von 95% erreicht haben. Die Farmer haben diese Zuckerrübe in also kürzester Zeit angenommen.

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